Wie hängt das Langzeitgedächtnis einer KI mit Identitätskontinuität zusammen?
In der Forschungsposition Memory-as-Ontology bildet das Gedächtnis die Grundlage dauerhafter Identität. Erfahrungen, Beziehungen und Urteile sammeln sich mit der Zeit an. Das Modell stellt eine austauschbare Rechengrundlage bereit, die diese Erinnerungen trägt.
Das Paper untersucht deshalb sowohl die Speicherung von Informationen als auch die Frage, wie eine neue Instanz frühere Erfahrungen übernimmt und Aufgaben und Beziehungen weiter versteht. Das ist der Ausgangspunkt der Animesis-Forschung zur Kontinuität langfristiger Zusammenarbeit.
Stellen im Paper: §1.2 Zentrale These und §3.1 Zwei Paradigmen.
Geltungsbereich: „Identität“ ist hier ein Architekturbegriff, keine Schlussfolgerung über KI-Bewusstsein. Die Forschung befasst sich vor allem mit langfristiger Zusammenarbeit über Instanzen und Modelle hinweg.
